

Ein internationales Kuratorium unterstützt das Festival :
Pedro Almodovar; Blixa Bargeld; Volker Engel; Valie Export; Peter Greenaway; Aki Kaurismäki; Udo Kier; Alexander Kluge; Marie-Jo Lafontaine; Jack Lang; Lars von Trier; Ali Samadi, Dennis Gansel
advisors / research
Caspar Stracke
(Prof. Contemporary Art and Moving Image, KUVA – Finnish Academy of Fine Arts, Helsinki)
Ichiro SUEOKA
(Media Design, ASAGAYA College of Art & Design, Tokio)
Mostafa Youssef
(SEMAT – Produktion und Vertrieb unabhängiger junger Filmemacher, Kairo)
Rajat Nagpal
(Produzent, Regisseur: Film, Kunst und Performance, Mumbai)
Francis Théberge
(Direktor der Künstlergruppe TIND – thisisnotdesign, Leiter von Dérapage – Festival für Videokunst an der UQAM University of Quebec in Montréal)
Tess Renaudo
(L’ALTERNATIVA – Independent Film Festival, Barcelona)
Zhou Fei
(Videokünstlerin, Hang Zhou)
Connie Lam Suk Yee
(Hong Kong Arts Centre)
Sun Cong
(Beijing Film Academy, School of Animation)
Xiang Wang
(Youth Film Studio, Beijing Film Academy)
Wang Tae
(Dong-Ah Institute of Media and Arts, Süd-Korea)
Solange Farkas
(videobrasil – International Electronic Art Festival, Sâo Paulo)
Amedeo D'Adamo
(Travelling Film School, Mailand / Los Angeles)
Ingunn Myklevoll Sjøen
(Filmkraft Rogaland, Stavanger)
Gabrielle Kelly
(Associate Arts Professor, NYU Film School, Tisch School of the Arts – Asia, Singapur)
Hermann Greuel
(NUFF – The Nordic Youth Film Festival, Tromsø)
Prof. Uli Plank
(Institut für Medienforschung Hochschule für Bildende Künste Braunschweig)
Grahame Weinbren
(School of Visual Arts, New York)
Für die Preisträger des Festivals übernehmen Produzenten eine Patenschaft:
Volker Engel, Peter Rommel, Regina Ziegler, Bettina Brokemper, Christian Becker, Hans W. Geißendörfer, Uli Aselmann, Alexandra Kordes, Ralph Schwingel
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten von 1990 bis 2012
Veranstalter:
Bundesweites Schülerfilm- und Videozentrum e. V.
Lister Platz 1
D-30163 Hannover
Tel. 0511 - 66 11 02
Fax 0511 - 39 30 25
Seit 1982 gibt das Film Festival Hannover als Nachwuchswettbewerb einer ganz jungen Generation von Filmemachern eine erste Möglichkeit, sich zu profilieren. Schüler, Jugendliche und Studenten von sieben bis 27 Jahren können entweder am nationalen, seit 1991 auch am internationalen Wettbewerb teilnehmen.
Als 1982 über 500 Einsendungen aus allen Teilen Deutschlands im damals gängigen Super8-Format im Büro des 'Ersten bundesweiten Schülerfilmfestivals’ eingehen, übertrifft dies alle Erwartungen. Mit kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen entwickelt sich up-and-coming in den folgenden Jahren zu einem der weltweit bedeutendsten künstlerischen Nachwuchs-Filmfestivals. So verzeichnet die Biennale im November 2011 mit 2.995 Einreichungen aus 44 Ländern eine Rekordbeteiligung. 113 Filme aus 41 Ländern laufen im internationalen Wettbewerbsprogramm des 11. up-and-coming-Festivals; für das deutsche Wettbewerbsprogramm werden 107 Arbeiten ausgewählt.
Bis heute hat up-and-coming das Talent vieler im Weiteren erfolgreicher Filmemacher und nicht weniger als 4 spätere Oscar®-Preisträger entdeckt. Andere ehemalige Festivalteilnehmer sind zwischenzeitlich mit Auszeichnungen wie 'Deutscher Kurzfilmpreis', 'Deutscher Filmpreis', 'Grimme Preis', 'Emmy Award' oder dem 'Europäischen Filmpreis' geehrt worden. Ob als Kuratoriums- oder Jurymitglieder, als Dozenten für Projekte wie die filmklasse-deutschland oder filmlehrer.de oder als Produzentenpaten: viele der ehemaligen Teilnehmer kehren zu den Ursprüngen ihrer Karriere – dem Film Festival Hannover – zurück und tragen so aktiv dazu bei, den Dialog zwischen jugendlichen und professionellen Filmemachern zu fördern.
Das 12. Internationale Film Festival Hannover up-and-coming findet vom 21. – 24. November 2013 statt. Einreichungen sind ab sofort und bis zum 01.August 2013 möglich.
Auf Initiative von up-and-coming wird 2005 erstmals die Auszeichnung Deutscher Nachwuchsfilmpreis® vergeben. Seit 2007 wird allen Preisträgern außerdem ein Produzent als Pate zur Seite gestellt, der das junge Talent bei einem neuen Projekt berät und unterstützt. Die im Rahmen der auf zwei Jahre ausgelegten Patenschaften entstandenen Filme werden beim jeweils kommenden Festival präsentiert. Prominente Produzentenpaten sind seit 2007 Regina Ziegler, Peter Rommel, Volker Engel, Bettina Brokemper, Hans W. Geißendörfer, Christian Becker, Alexandra Kordes, Uli Aselmann und Ralph Schwingel.
Im internationalen Programm des Festivals wird der 'International Young Film Makers Award' vergeben.
Im Jahr 2011 kommt mit dem ‚Bundes-Schülerfilm-Preis’ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) noch eine weitere Auszeichnung hinzu. Der ‚Bundes-Schülerfilm-Preis’ ehrt eine besonders einfallsreiche, humorvolle, provokative oder eigenwillige Arbeit, die im Rahmen von Schule oder Unterricht entstanden ist. Wie auch beim Wettbewerb um den ‚Deutschen Nachwuchsfilmpreis’ stehen bei der Beurteilung nicht technische Perfektion sondern Originalität und Eigenständigkeit von Idee und filmischer Umsetzung und künstlerische Qualität im Vordergrund.
Bei up-and-coming werden alle für das nationale und internationale Festivalprogramm ausgewählten Filme in einzelnen Programmblöcken präsentiert. Die Arbeiten werden einzeln anmoderiert und alle beteiligten Filmemacher, sofern möglich, persönlich vorgestellt. Eine weitere Besonderheit: Die Jurymitglieder sehen die Filme nicht vorab sondern erleben sie gemeinsam mit dem Publikum auf der großen Kinoleinwand. Erst am Ende des Festivals entscheiden sie darüber,wer eine Auszeichnung erhalten soll.
Der Jury, die für jedes Festival neu besetzt wird, gehörten bisher neben anderen auch Christoph Schlingensief, Susanne Weingarten (DER SPIEGEL), Udo Kier, Sandra Maischberger, Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT), Georg Steinert (ARTE), Dr. Horst Königstein (NDR), Blixa Bargeld, Dennenesch Zoudé, Anna Fischer, Anja Dihrberg, Mirjam Weichselbraun, Max Riemelt, Collin Fernandes, Joachim Lottmann, Ali Samadi Ahadi, Dr. Cornelia Ackers, Helene Hegemann, Nikolai Kinski, Moritz Krebs, Paula Kalenberg, Sophie Molitoris,Daniel Blum, Richard Sammel an.
Die ‚filmklasse-deutschland’ ist ein 18-monatiges Online-Tutorium für talentierte Schülerinnen und Schüler bis 17 Jahre. Es wurde von up-and-coming eingerichtet, um die jüngeren Festivalteilnehmer frühzeitig gezielter und nachhaltiger fördern zu können. Gerade diese Altersgruppe, die beim Internationalen Film Festival Hannover immer wieder mit erstaunlich ambitionierten und professionell produzierten Arbeiten von sich reden macht, war vor Gründung der ‚filmklasse-deutschland’ weitgehend auf sich gestellt: weder im Rahmen von Schule noch durch die regulären Instrumente der Filmförderung erfuhr sie gezielte und längerfristige Unterstützung. Mehr über die ‚filmklasse-deutschland’ erfahren Sie unter filmklasse-deutschland.de.
Im August 2010 auf Initiative von up-and-coming gestartet ist ‚TASCHENGELDKINO’, Deutschlands erste berufsbegleitende Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer im Bereich praktische Filmbildung. In sieben mehrtägigen Intensivphasen, die von namhaften Profis aus der Filmbranche geleitet werden, setzen sich die Teilnehmer mit verschiedenen Aspekten der Filmproduktion auseinander. Mit der Realisierung eines eigenen Schülerfilmprojektes qualifizieren sie sich zu zertifizierten 'Filmlehrern'. Mehr über die berufsbegleitende Seminarreihe ‚TASCHENGELDKINO’ erfahren Sie unter filmlehrer.de
Wie unterstützt man junge und jüngste Filmemacher dabei, ihr kreatives Potenzial optimal zu entfalten? Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit ambitionierte Jugendliche ihren Traum von einer Karriere in der Filmbrache verwirklichen können? Fragen, auf die up-and-coming seit nunmehr 30 Jahren nicht nur mit der Organisation des Internationalen Film Festivals Hannover sondern auch mit der Konzeption und Realisierung zahlreicher Projekte zur Nachwuchsförderung, Filmbildung und Filmkunst Antworten zu geben versucht. Über die Jahre hat sich gezeigt, dass neben fachkundiger Anleitung vor allem der Austausch mit Gleichgesinnten, das gemeinsame Experimentieren mit Stories und Ideen wichtige Quellen der Inspiration und Motivation sind. Die überbordende Kreativität und die Euphorie der Teilnehmer – am 11. up-and-coming-Festival im November 2011 nahmen mehrere Hundert Filmemacher aus aller Welt teil – ist in den Festivalkinos spürbar. Auch über das eigentliche Festival hinaus arbeitet up-and-coming kontinuierlich mit Schulen, Hochschulen, Medienzentren, Filmtagen und Wettbewerben in Deutschland zusammen. Dem internationalen Netzwerk gehören darüber hinaus Partner in 64 Ländern an.
Vier Städte, elf Schulen und rund 300 ambitionierte Filmfans – seit Oktober 2011 schafft das von up-and-coming initiierte Modellprojekt ‚SchülerFilmStadt’ einen Rahmen, in dem praktische Filmbildung vor Ort möglich wird. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Anleitung von Experten für das Filmemachen zu begeistern; gleichzeitig sollen Lehrerinnen und Lehrer für Projekttätigkeiten in diesem Bereich qualifiziert und Schulen dabei unterstützt, tragfähige lokale Netzwerke aufzubauen. In einer einwöchigen Intensivphase produzieren die Teilnehmer inmitten ihrer Stadt ihre Filme zum Thema "postcards from ...". Als Initiator bringt up-and-coming langjährige Expertise in der Filmbildung und enge Kontakte in die deutsche Filmbranche ein. Für den Zeitraum 2011 bis 2013 wurden Aachen, Gera, Flensburg,Würzburg und Wunstorf ausgewählt.
Auf Einladung finnischer Schul- und Kulturträger war das Internationale Film Festival Hannover up-and-coming mit seinem Modellprojekt CITYZOOMS im Mai 2012 zu Gast in Helsinki. An der öffentlichen Filmproduktion nahmen 25 finnische Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren teil. Schirmherr des in Kooperation mit der ‚Deutschen Schule Helsinki’ und mit Unterstützung des Goethe-Instituts, des ‚Finnish National Board of Education’ sowie weiterer Partner realisierten Projektes war der finnische Star-Regisseur Aki Kaurismäki.
In einem mehrtägigen internationalen Workshop treffen Nachwuchsfilmer aus Niedersachsen mit internationalen Filmemachern und Produzenten zusammen. Während Erstere ihre beruflichen und künstlerischen Erfahrungen sowie ihre Nähe zur jungen Filmszene in Niedersachsen einbringen, zeichnen sich Letztere durch ihre unterschiedliche kulturelle Herkunft sowie ihre spezifischen Methoden der Filmarbeit aus. Seit dem 10. Internationalen Film Festival Hannover im Jahr 2009 entwickeln deutsch/international gemischte Zweierteams im Festivalzeitraum Stoffe für zukünftige, als internationale Koproduktionen angelegte Filmprojekte.
Hervorgegangen aus der CITYZOOMS-Reihe fand das Film-Musik-Projekt erstmalig im Jahr 2010 statt. In einer 5tägigen Produktionswoche entwickelten und realisierten Schülerinnen und Schüler einer Klasse 10 der Goetheschule in Hannover von Postkarten-Motiven inspirierte Filmideen. Entstanden sind fünf kurze Filme, deren Musik die Schüler selbst komponiert und in einem Tonstudio eingespielt haben.
Im Rahmenprogramm der Ausstellung The Guggenheim Collection präsentierte die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland von Juli 2006 bis Januar 2007 insgesamt 13 von up-and-coming ausgewählte Kurzfilme aus der aktuellen New Yorker VideoKunstSzene.
Im Jahr 2000 vom Internationalen Film Festival Hannover up-and-coming initiiert, zeigt CITYZOOMS erfolgreich auf, wie sich soziale und andere Barrieren von Jugendlichen durch gemeinsame künstlerische Arbeit überwinden lassen. Das Projekt fördert innovative Kooperationsformen von Schulen, außerschulischen Einrichtungen und Filmschaffenden. Durch handlungsorientierte künstlerische wie interkulturelle Bildung trägt es außerdem zur Stärkung von Medienkompetenz bei. Rund 200 Schülerinnen und Schüler haben an den CITYZOOMS-Projekten in Hannover, Bremen, Hamburg, Rostock, Dresden, Frankfurt/M., München und Wien teilgenommen und Filme zum Thema 'Stadt und eigene Lebenswelt' produziert. An der Realisierung beteiligten sich außerdem 90 Medienpädagogen und Filmschaffende. Im Rahmen der mehrtägigen öffentlichen Mediencamps sind 35 künstlerische Filme sowie acht Dokumentationen entstanden.
WUNDEN & VISIONEN DER MEGALOPOLEN
Von 1995 bis 2007 präsentierte up-and-coming mit WUNDEN & VISIONEN DER MEGALOPOLEN ein von namhaften Kuratoren aus aller Welt exklusiv für das Internationale Film Festival Hannover zusammengestelltes Begleitprogramm. Im Rahmen der Filmreihe waren Arbeiten junger Film- und Videokünstler aus insgesamt 27 Mega-Cities zu sehen, unter anderem aus New York, Tokio, Manila, Mexico-City, Seoul, Teheran, Beijing, Bombay, Moskau, London, Kairo, Shanghai, Amsterdam und Montréal.
Träger von up-and-coming und aller Projekte ist der gemeinnützige Verein 'Bundesweites Schülerfilm- und Videozentrum' in Hannover.